Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mit. Im zweiten Quartal waren es sogar 4,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Abtreibungen sinkt seit rund zehn Jahren.
Gut drei Prozent der Schwangeren, die im zweiten Quartal abgetrieben haben, waren noch nicht volljährig. Etwa acht Prozent waren mindestens 40 Jahre alt. Mehr als jede dritte Frau hatte keine Kinder. 97 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Fast alle Eingriffe erfolgten ambulant: 79 Prozent in gynäkologischen Praxen und 18 Prozent ambulant im Krankenhaus. Bei den meisten (69 Prozent) wendeten Ärzte die Absaugmethode an.