Der frühere Betreiber habe in der Vernehmung gesagt, die Unterlagen sollten vernichtet werden und seien irrtümlich in dem Container gelandet. Gegen den Mann werde wegen Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz ermittelt.
In den teilweise handschriftlichen Aufzeichnungen waren neben den Namen der Kunden auch personenbezogene Daten wie der Familienstand sowie die genutzten Tarife verzeichnet. Unter den Papieren waren auch Gesprächsprotokolle, die Call-Center-Mitarbeiter bei Telefonaten zur Vermittlung von Dienstleistungen erstellt hatten.
Darauf standen auch Vermerke dazu, wie der Kunde auf die Angebote reagierte, etwa ob er im Gespräch widerspenstig war. Nach Polizeiangaben war der Container etwa zu einem Viertel mit den Unterlagen gefüllt. Das Call-Center habe für seine Auftraggeber Kundendaten gepflegt und Dienstleistungen angeboten.