258 Anhänger der Bruderschaft seien festgenommen worden, berichtete die regierungsnahe Tageszeitung „Al-Ahram“ am Samstag.
Allein bei Zusammenstößen in Kairo wurden zehn Menschen getötet. Todesopfer gab es darüber hinaus in Alexandria, Ismailia, Fajum und der oberägyptischen Provinz Minia.
Die Muslimbruderschaft hatte zu Protesten gegen das am 14. und 15. Januar geplante Verfassungsreferendum aufgerufen, das ihre Anhänger boykottieren sollen. In der Vorwoche hatte die Regierung die islamistische Organisation zur terroristischen Vereinigung erklärt. Demonstranten hatte sie Gefängnisstrafen von mindestens fünf Jahren angedroht.