Die Türkei müsse dafür die Verantwortung tragen, da sie eine Garantiemacht sei, sagte der Leiter der syrischen Regierungsdelegation, Baschar al-Dschafari, nach einem ersten Treffen mit russischen Vertretern, wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana meldete. Das Fernbleiben der „bewaffneten Gruppen“ zeige deren politische Schwäche.
Bei den mittlerweile dritten Syrien-Gesprächen in Astana soll es unter der Vermittlung Russlands und der Türkei vor allem um die Stärkung der brüchigen Waffenruhe gehen. Die Rebellenvertreter hatten ihre Teilnahme jedoch abgesagt. Sie protestieren damit gegen regelmäßige Verstöße der Regierungstruppen gegen die Feuerpause.
Russland ist neben dem Iran der wichtigste Verbündete der Regierung in Damaskus, die Türkei unterstützt die Rebellen. Der Astana-Prozess läuft parallel zu den Genfer Syrien-Verhandlungen unter UN-Vermittlung. Diese sollen Ende März fortgesetzt werden.