Bislang dürfen Kinder entsprechend eines Gerichtsurteils von 1997 nicht länger als 20 Tage inhaftiert werden.
Im Zuge der „Null-Toleranz“-Politik der US-Regierung hatten die Behörden in den vergangenen Monaten Migranten systematisch von ihren Kindern getrennt und die Kinder in separaten Lagern untergebracht.
Nach einer Welle der Empörung stoppte Präsident Donald Trump die Familientrennungen im Juni. Die Trump-Regierung kündigte an, die Migrantenfamilien stattdessen auf unbegrenzte Zeit gemeinsam einsperren und das Gerichtsurteil von 1997 zur 20-Tage-Frist für Kinder anfechten zu wollen. Obwohl die meisten Migrantenfamilien zuletzt wieder vereint wurden, sind noch immer rund 400 Kinder von ihren Eltern getrennt inhaftiert. jep/AFP