Heute zeigt sich, dass die Politik aus den Erfahrungen von damals offenbar nichts gelernt hat. Sie ignoriert die Ängste der Bürger vor Asylbewerberheimen in ihren Wohngebieten und überlässt das Feld damit fahrlässig rechten Gruppierungen.
Dabei müssen wir nur nach Syrien, Ägypten oder Tunesien schauen, um zu wissen, dass die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland weiter zunehmen wird. Deshalb reichen keine empörten oder wohlmeinenden Politiker-Reden. Die Kommunen dürfen mit dem Problem nicht allein gelassen werden. Alle Beteiligten müssen an einen Tisch, denn ein zweites Lichtenhagen darf es nicht geben.