Alles andere als eine faire Behandlung des — fraglos dem Größenwahn verfallenen — Limburger Bischofs würde der katholischen Kirche noch größeren Schaden zufügen. Denn sowohl der Vatikan als auch die Diözesen müssen sich fragen, wie sie ihr riesiges Transparenzdefizit beheben wollen.
Faire Behandlung
Es war nicht zu erwarten, dass der Papst nach dem Treffen mit Erzbischof Zollitsch den umstrittenen Franz-Peter Tebartz-van Elst sogleich des Amtes verweist. Das hätte nicht zu Franziskus gepasst, der um Ausgleich und Abwägung aller Argumente bemüht ist.
17.10.2013
, 21:06 Uhr