In dem am Montag veröffentlichten Regierungsprogramm hieß es, die von der jetzt abgelösten Mitterechts-Regierung im Mai vorgelegten Pläne würden „nicht durchgeführt“.
Thorning-Schmidts Vorgänger Lars Løkke Rasmussen hatte diese Pläne auf Betreiben seiner rechtspopulistischen Partner vorgelegt und dafür massive Kritik in Deutschland, von der EU-Kommission, aber auch aus dem eigenen Land geerntet. Generell will die neue Regierung die betont harte Kopenhagener Ausländerpolitik der letzten Jahre in wichtigen Punkten liberalisieren.