Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mit. Die Zahl habe sich seit 1990 etwa verdoppelt, sagte eine Sprecherin. Zudem bekamen fast 250 000 Hinterbliebene Leistungen aus dem öffentlich-rechtlichen Alterssicherungssystem - ein Minus von 0,3 Prozent zum Vorjahr.
Bei den Ländern stieg die Zahl der Pensionäre auf 565 800 (plus 4,1), beim Bund auf 128 700 (plus 1,1 Prozent) und bei den Kommunen auf 77 500 (plus 2,0 Prozent).
2011 wurden bei Bund, Ländern und Gemeinden 42 000 Menschen in den Ruhestand versetzt - nur ein Drittel davon hatte die Altersgrenze von 65 Jahren erreicht. Die Möglichkeit, mit 63 Jahren in den Ruhestand zu gehen, nutzten rund 22 Prozent der Neupensionierten. Knapp ein Fünftel aller Betroffenen war dienstunfähig. Nach Angaben des Bundesamtes ist dies der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik 1993.