„Die strikte Beitrags-Leistungs-Bindung führt dazu, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und nur ein geringes Einkommen bezogen haben, im Alter armutsgefährdet sind“, sagte Monika Queisser der Zeitung „Die Welt“.
Auch Menschen mit langen Erwerbsunterbrechungen wegen Arbeitslosigkeit oder Familienzeiten hätten hierzulande ein hohes Risiko, im Alter nur eine kleine Rente zu beziehen, sagte die OECD-Expertin. Andere Länder wie Dänemark oder die Niederlande verteilten sehr viel stärker innerhalb ihrer Alterssicherungssysteme um.