Das bestätigte eine Sprecherin der Forschungseinrichtung der Technischen Universität München (TUM) am Freitag entsprechende Berichte von Medien und Umweltschützern. Die Werte, die an Abluftfiltern gemessen wurden, seien um etwa 50 Prozent gegenüber dem üblichen Betrieb erhöht gewesen.
„Wir haben keine Grenzwerte überschritten“, betonte die TUM-Sprecherin. Es habe keine Gesundheitsgefahr bestanden. Grund für die auffälligen Werte sei eine Änderung bei Reinigungsvorgängen innerhalb des Reaktors gewesen. Diese Abläufe seien inzwischen geändert worden, so dass keine weiteren erhöhten Werte zu erwarten seien. Am 6. Dezember sei der Reaktor wieder angefahren worden.
In Garching werden unter anderem für medizinische Zwecke Radioisotope zur Tumordiagnose hergestellt.