Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) führte dies auf Einbußen der Energie-Unternehmen zurück.
Mit einem Minus von knapp 30 Prozent seien die Körperschaftsteuern bis Ende Juli 2014 besonders deutlich gefallen, um mehr als 15 Prozent seien außerdem die Steuern auf nicht veranlagte Erträge - zum Beispiel auf Dividenden - zurückgegangen. Allein diese beiden Steuerarten hätten zu Einbußen von mehr als einer halben Milliarde Euro bei den Steuereinnahmen geführt. Die anderen bedeutenden Steuerarten seien im erwarteten Umfang oder stärker gewachsen.