Nun legt er mit einem Interview nach, das auf den ersten Blick weniger nach Umkehr als nach einer regelrechten Revolution klingt — und große Hoffnungen bei den Gläubigen wecken wird.
Ob sich nach den Äußerungen des Papstes — um mehr geht es nicht — etwas ändern wird, ist fraglich. Für die längst überfälligen, innerkirchlichen Reformen braucht es mehr als bisher unerhörte Thesen. Dazu ist der Wille zur Tat erforderlich: Der nämlich, Fehler einzugestehen (Missbrauchsdebatte), und der, Dinge ändern zu wollen (Zölibat, Laienkirche, die Rolle der Frauen).