Jeder Sechste (17,3 Prozent) davon nannte Teamgeist und Teamverpflichtung als entscheidendes Motiv, trotz einer Erkrankung zum Dienst zu erscheinen. Noch stärker treibt das eigene Pflichtgefühl die Befragten dazu, sich krank zur Arbeit zu schleppen: Gut jeder Fünfte (22,5) nannte dies als Begründung. Dagegen fürchten nur wenige negative Konsequenzen, wenn sie sich zu Hause auskurieren: Lediglich 8,7 Prozent gaben die Angst vor Benachteiligung und sogar nur 2,4 Prozent die Angst vor dem Verlust des Jobs als Grund an, gesundheitlich angeschlagen zu arbeiten.
Die Befragten waren im Durchschnitt 43 Jahre alt, zwei Drittel von ihnen Frauen und ebenfalls zwei Drittel berufstätig. Sie arbeiten mehrheitlich in den Branchen Gesundheitswesen und öffentlicher Dienst (jeweils rund 18 Prozent), Industrie (rund 12 Prozent) sowie Handel, Handwerk und Informationstechnologie (insgesamt 11 Prozent). Befragt wurden sie von Mitte März bis Ende Mai 2010.