Das ist heute gar nicht mehr so einfach - schließlich leben nur noch selten mehrere Generationen unter einem Dach und kochen gemeinsam. Damit Familienrezepte trotzdem nicht verloren gehen, „wäre es gut, wenn Großeltern ein kleines Buch dazu machen und die Rezepte aufschreiben“, empfiehlt Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe. Am besten macht man das digital - dann kann man es leicht an alle Familienmitglieder schicken oder mehrfach ausdrucken.
Viele können aber gar nicht genau sagen, wie viel Brühe nun in den Eintopf gehört oder wie viel Dressing man für eine bestimmte Menge Kartoffeln braucht - ein Rezeptbuch lässt sich so nicht schreiben. Am besten lädt man dann Kinder oder Enkel ein, einem beim Kochen über die Schulter zu schauen und es währenddessen selbst aufzuschreiben, rät Sowinski.