Wie der Professor für Familienpsychologie in der Zeitschrift „Emotion“ (Ausgabe 12/2015), gehe es dabei nicht so sehr um das Gesagte. Entscheidend sei ein positives emotionales Familienklima - dieses sei der größte Schutzfaktor für die kindliche Entwicklung.
„In einer liebevollen, annehmenden, wertschätzenden Atmosphäre lerne ich viel besser zu „mentalisieren““, sagt der Experte. Das bedeute, die eigenen Gefühle sowie die der Mitmenschen besser zu verstehen und die eigenen besser regulieren zu können. „Dann kann ich Ärger verarbeiten, Angst bewältigen, Scham oder Neid verstehen etc., statt ihnen hilflos ausgeliefert zu sein.“