Reagiert ein Kind gereizt, hilft reden.
Eltern sollten ihr eigenes Empfinden bei Computerspielen nicht zum Maßstab für ihre Kinder machen. Gerade jüngere Kinder im Vorschul- oder Grundschulalter erleben Computerspielfiguren als lebendige Wesen, die Schmerz und Leid empfinden. Was Erwachsenen als völlig harmlos erscheinen mag, kann für das Kind dennoch verstörend wirken. Darauf weist die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in ihrem neuen Elternratgeber hin. Auch schwierige Inhalte wie Gewaltszenen nehmen Kinder anders wahr und können sie nicht richtig einordnen.
Eltern sollten es sich deshalb gut überlegen, ob sie ihr Kind ein nicht altersgerechtes Spiel nutzen lassen wollen. In jedem Fall sollten sie mit ihm über seine Spieleindrücke sprechen und darauf eingehen, wenn es verängstigt oder überreizt wirkt.