Auch Schuldgefühle und Schlafstörungen können Anzeichen sein. Darauf weist das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hin. Betroffene sollten sich in solchen Fällen Freiraum für Entspannung schaffen: Etwa Spaziergänge im Grünen machen oder Musik hören.
Auch ein Tagebuch, in dem man positive und negative Momente in der Pflege notiert, kann helfen. Negativ wäre etwa: „Vater hält den Urin nicht - ich habe mich geärgert und mit ihm geschimpft.“ Ein positiver Moment: „Vater war nach der Physiotherapie ganz entspannt.“ Die Auswertung der Notizen kann helfen, Veränderungsmöglichkeiten im Verhältnis von An- und Entspannung zu entdecken.