Primeln sehen nicht nur im Beet oder Blumenkasten schön aus. Auch auf einem Salat machen ihre Blüten einiges her — als essbarer Farbklecks. Verbraucher sollten allerdings nur zu Pflanzen aus biologischer Erzeugung greifen, rät Christian Herb, der in Kempten (Allgäu) eine Bio-Gärtnerei im bundesweiten Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau betreibt. An solchen Frühblühern sei „keine Chemie dran“.
Daher könne man sie ohne Bedenken für die Gesundheit verzehren, sagte Herb dem dpa-Themendienst auf der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin. Wie die Blüten der Primeln sind auch die zur selben Pflanzenfamilie gehörenden Schlüsselblumen essbar. In der freien Natur sollten Verbraucher diese aber nicht pflücken, denn Schlüsselblumen stehen unter Naturschutz.