Anders sieht es im Erwachsenenalter aus. Da wende sich das Blatt: Dann erkranken mehr Frauen als Männer. Wissenschaftlich gebe es dafür keine Erklärung, hieß es in der Mitteilung anlässlich des Weltasthmatages am 3. Mai.
„In der Kindheit ist die Ursache des Asthmas meist eine Allergie gegen eine oder mehrere Substanzen“, erklärt DAK-Ärztin Elisabeth Thomas. Deshalb sei es wichtig, dass Kinder möglichst viel über ihre Erkrankung wissen. So könnten sie die Allergene konsequent meiden.
Aber auch Stress, Zeit- und Leistungsdruck sowie körperliche Belastungen könnten zu Asthma führen. „Damit betroffene Kinder ein Gespür für ihre individuelle Belastbarkeit entwickeln, sollten sie sportlich aktiv sein“, rät die Ärztin. Die Sportart müsse jedoch geeignet sein und die Belastungsgrenze dürfe nicht überschritten werden.