Bewegung und Darmkrebsrisiko hängen zusammen. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe hin. Grund sei, dass vermehrte Bewegung den Stoffwechsel anregt, der seinerseits dann das Immunsystem kräftigt.
Außerdem fördert der angekurbelte Stoffwechsel Prozesse, mit denen der Körper Schäden am Erbgut aus eigener Kraft beheben kann. Körperliche Aktivität bremst darüber hinaus Entzündungsprozesse und beugt Übergewicht vor. Überflüssige Pfunde gelten als begünstigender Faktor für das Entstehen von Darmkrebstumoren.
Der Krebshilfe zufolge leben Menschen, die sich gern und viel bewegen, ohnehin gesünder als diejenigen, die wenig aktiv sind. Denn letztere essen nicht so ausgewogen, rauchen mehr, konsumieren mehr Alkohol und schnappen seltener frische Luft. Pro Jahr bekommen etwa 35 500 Männer und 28 400 Frauen in Deutschland die Diagnose Darmkrebs.