Noch bis November kommen die Zwiebeln der frühblühenden Krokusse, Schneeglöckchen und Tulpen in die Erde. Wer nur eine kleine Fläche hat oder Gefäße bepflanzen will, sollte die Zwiebeln nach der Lasagne-Methode setzen, rät Stephan Lechner, Leiter der Projektabteilung der Bundesgartenschau-Gesellschaft in Bonn. Hierbei werden diese in der Erde gestapelt. Das sorgt dafür, dass es auf einer kleinen Fläche länger blüht.
Die Zwiebeln von Krokus, Tulpe und Co. werden nach Blütezeit und Wuchshöhe versetzt arrangiert, erläutert der ausgebildete Gärtner Lechner das Prinzip. „Erst wird eine Schicht Zwiebel gelegt und ihre Pflanzstellen mit Stecken markiert. Man schichtet Erde darüber, dann wird die nächste Lage zwischen die Stäbe gelegt.“
Während die lang wachsenden Tulpen die untere Lage bilden, kommen etwa Krokusse und Traubenhyazinthen mit geringerer Höhe nach oben. Die Schicht Erde dazwischen sollte doppelt so hoch sein wie der Durchmesser der unteren Zwiebel.