Selbst in trockenen Böden und an schattigen Plätzen kann Katzenminze Wurzeln schlagen, erklärt Petra Wolf vom Institut für Tierernährung an der Universität Hannover. Das Kraut ist bei Stubentigern und Gartenfreunden gleichermaßen beliebt: „Der Menschen erfreut sich an den blaulila Blüten und die Katze am Inhaltsstoff Nepetalacton.“ Der löse bei den Tieren einen rauschartigen Zustand aus: „Das macht die Katzen high.“
Die Minze gibt es im Tierhandel in Form von Pulver und als „Catnip-Spielzeug“. Das sind zum einen Gegenstände, die stark nach der Pflanze riechen. Zum anderen sind kleine Beutelchen mit getrockneter Katzenminze erhältlich. Gefährlich sei das nicht, denn das Kraut enthalte keine giftigen Stoffe, sagt Wolf. „Ganz im Gegenteil, Katzenminze animiert viele apathische Hauskatzen endlich zur Bewegung.“