Im schlimmsten Fall kann es sonst zu einer Darmverschlingung kommen, erklärt Sabine Gosch von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz. Nicht bei allen Pferden merkt man aber, dass sie Schmerzen haben: „Isländer haben beispielsweise eine hohe Schmerzgrenze.“
Schuld an den Magen-Darm-Problemen kann zu viel Kraftfutter auf einmal sein. Am besten ist es, dem Tier eine halbe Stunde vor dem Kraftfutter Heu zu geben. So produziert das Pferd beim Kauen genug Speichel, und die Verdauung ist besser auf das Kraftfutter vorbereitet. Über den Tag hinweg brauchen Pferde viel rohfaserhaltiges Futter wie Heu und Stroh. Hat das Tier die Kolik überstanden, bekommt es am besten magenschonendes Mash zum Fressen. Dieses Futter ist ideal für kranke und schwache Tiere und besteht aus Leinsamenschrot, Weizenkleie und Quetschhafer.