Denn unter der weißen Pracht könnten diese Vögel oft ihre Beute nicht finden, wie NABU mitteilte. Da Schleiereulen, Turmfalken und Steinkäuze keine Fettreserven für den Winter anlegten, drohten sie bereits nach kurzer Zeit zu verhungern.
In der Nähe von Eulenbrutplätzen könnten die Landwirte außerdem Flächen von Schnee befreien und mit Heu und Stroh auslegen, hieß es weiter. Körner locken laut NABU die Mäuse zusätzlich an, die den Vögeln als Beute dienen können. Zwar würden zum Beispiel von den Schleiereulen hohe Verluste im Winter später durch viel Nachwuchs wieder ausgeglichen. Allerdings gebe es nur noch wenige geeignete Brutplätze. Viele NABU-Gruppen hätten deswegen in den vergangenen Jahren Nistkästen für Schleiereulen installiert, um den Bestand wieder wachsen zu lassen.