Schlauer reisen Wie gefährlich sind Luftlöcher?

Langenhagen (dpa/tmn) - Für viele Passagiere ist es ein Alptraum: Das Flugzeug sackt plötzlich ab, und für einen Moment fühlt es sich so an, als würde die Maschine abstürzen.

Foto: dpa

Dabei sind Luftlöcher ganz harmlos, sagt Markus Wahl von der Pilotenvereinigung Cockpit. „Das Absacken ist zwar unangenehm, aber für das Flugzeug in keiner Weise gefährlich.“

Schon der Begriff „Luftloch“ sei irreführend. „Luftlöcher gibt es nicht, zumindest nicht in dem Sinne, dass da ein Loch in der Luft ist.“ Vielmehr handelt es sich um Turbulenzen, bei denen das Flugzeug durch unterschiedliche Luftströmungen fliegt. Diese Luftbewegung lässt die Maschine ein paar Meter absacken. „Es verliert an Höhe, was einem Gefühl einer Fahrt in der Achterbahn gleicht“, erklärt Wahl.

Zwar besteht für das Flugzeug dabei keine Gefahr. Um sich bei heftigen Turbulenzen aber nicht zu verletzen, rät der Experte, den gesamten Flug über angeschnallt zu bleiben. In den meisten Fällen versuchen Piloten, Turbulenzen zu umfliegen oder diese schnell wieder zu verlassen - etwa durch einen Steig- oder Sinkflug oder durch eine Kursänderung.

Die Klippe für das Bond-Finale
Die abgelegenen Färöer-Inseln locken mit spektakulären Fjordlandschaften. Ideal auch für den neuen James-Bond-Film Die Klippe für das Bond-Finale
Da Nang: Strand des Schicksals
In Vietnams Mitte finden sich Touristenziele wie Hoi An, die Kaiserstadt Hue –  und ein geschichtsträchtiger Küstenabschnitt Da Nang: Strand des Schicksals