Bislang sei angenommen worden, dass die jungfräulichen Weibchen nur Beutefang und Netzbau betrieben.
Zur Fütterung des Nachwuchses mit hochgewürgter Nahrung und später mit ihrem eigenen Körper waren nach gängiger Meinung hingegen nur Mütter in der Lage. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift „Animal Behaviour“ veröffentlicht. Von den etwa 45 000 bekannten Spinnenarten leben rund 30 in sozialen Verbänden. Die Forscher begründen das Verhalten mit der Sicherung des Genpools der engsten Verwandtschaft und damit auch des eigenen.