Ein halbes Jahr später hat sich nun der Besitzer gemeldet. „Er konnte sein Eigentum klar belegen“, sagte ein Beamter der Stadt Pocking (Landkreis Passau) am Freitag.
Der Eigentümer, der anonym bleiben will, hatte den Schatz aus Angst vor einem Wohnungseinbruch und aus Misstrauen gegenüber Banken versteckt. „Er war erst enttäuscht, weil sich sein Versteck als so schlecht erwiesen hat“, erläuterte der Beamte. Dann sei er aber begeistert gewesen, dass die Kinder das Gold abgegeben hätten.
Gesetzlich steht den Kindern kein Finderlohn zu. Das Gold wurde versteckt und nicht verloren und ist daher keine Fundsache. Der Eigentümer ließ den Kindern aber eine Belohnung zukommen. Für sein Gold wolle er nun ein Schließfach anmieten.