Trotz der anhaltenden politischen Proteste in Bahrain hatte der Weltverband entschieden, den Grand Prix nicht wie im Vorjahr abzusagen. Die schiitische Opposition in Bahrain verlangt Reformen vom sunnitischen Königshaus. Die Protestbewegung hatte in den vergangenen Tagen auch gegen die Austragung des Formel-1-Rennens demonstriert. Nach Auseinandersetzungen am Freitagabend in Manama hatte es einen Toten gegeben.
„Wir sind kein politisches Organ, sondern ein sportliches“, sagte Todt. Auch Bahrains Kronprinz Salman bin Hamad Al-Chalifa und Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone hatten Forderungen nach einer Rennabsage zurückgewiesen.