Das teilte die Abwicklungsanstalt FMS Wertmanagement am Mittwoch in München mit. „Wir haben damit eines unserer wichtigsten Ziele für die ersten Monate unseres Bestehens früher erreicht als erwartet“, sagte Vorstand Ernst-Albrecht Brockhaus. Die HRE, die mittlerweile als Deutsche Pfandbriefbank auftritt, hatte im vergangenen Oktober ihre milliardenschweren Altlasten in die FMS ausgelagert und so ihre Bilanz bereinigt.
Die „Bad Bank“ soll die Risikopapiere möglichst ohne Verluste wieder auf den Markt bringen. Insgesamt hatte die HRE Papiere in einem Volumen von nominal rund 173 Milliarden Euro abgegeben und dadurch im verbliebenen Geschäft die Kehrtwende geschafft. Im vierten Quartal erzielte sie nach dem Beinahe-Zusammenbruch im Jahr 2008 und der Zwangsverstaatlichung 2009 in allen Konzernteilen wieder einen Gewinn.
Dieser reichte aber nicht aus, um die bis dahin entstandenen Verluste auszugleichen. Bis Ende September summierte sich der Fehlbetrag auf 1,1 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2010 wird HRE-Chefin Manuela Better daher nach Einschätzung in Branchenkreisen bei der Bilanz-Pressekonferenz an diesem Donnerstag (24. März) in München einen Verlust in einer Größenordnung von einer Milliarde Euro bekanntgeben.