Die Erleichterung überdie neuen Finanzhilfen für Griechenland habe dem Euro nur vorübergehend Auftriebgegeben, hieß es am Markt.
"Die Zustimmung zum zweiten Hilfspaket für Griechenland wurde an denDevisenmarkt bereits vorweggenommen", sagte Rainer Sartoris, Währungsexperte vomBankhaus HSBC Trinkaus. Bereits vor Bekanntgabe der neuen Beschlüsse zurUnterstützung Athens hatte der Euro um rund einen Cent zulegen können. "Nunsehen wir Gewinnmitnahmen", so Sartoris. Am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit)hatten die Finanzminister des Euroraums die neuen Finanzhilfen für daspleitebedrohte Mitgliedsland in Höhe von 130 Milliarden Euro endlichfreigegeben. Im Gegenzug hat sich Griechenland zu einem harten Spar- undReformkurs verpflichtet, dessen Umsetzung scharf kontrolliert werden soll.