Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank(EZB) am Nachmittag auf 1,4069 (Dienstag: 1,4089) Dollar festgesetzt. Der Dollarkostete damit 0,7108 (0,7098) Euro.
"Hauptthema am Markt bleibt die europäische Schuldenkrise, die dem Euroweiter zusetzt", sagte Marktexpertin Viola Stork von der LandesbankHessen-Thüringen (Helaba). Griechenland sei nach wie vor das entscheidendeThema, das alle anderen überwiege, so Stork. Die Helaba-Analystin verwies fernerauf die bevorstehenden Reden einiger hochrangiger EZB-Vertreter, die es zuverfolgen gelte. Sollte es Hinweise eines Anziehens der geldpolitischen Zügelseitens der EZB geben, werde dies dem zur Zeit auch technisch etwasangeschlagenen Euro wieder helfen.
Die jüngsten Wachstumsprognosen der Organisation für wirtschaftlicheZusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gaben dem Euro nur wenig Impulse. Die OECDhatte die Aussichten für den Euroraum mittlerweile besser eingestuft als nochvor sechs Monaten. Auch die Zustimmung des finnischen Parlaments zumRettungspaket für Portugal sorgte beim Euro allenfalls für einen kurzenAusreißer nach oben. Helaba-Expertin Stork sagte dazu, der Markt habe damitbereits gerechnet.
Zum Schweizer Franken wertete der Euro am Mittwoch weiter ab und fiel bei1,2290 auf ein Rekordtief. Erst am Montag war der Euro zum Franken erstmalsunter die Marke von 1,24 gefallen. Händler sagten, wegen der Schuldenproblemeschichteten Anleger vermehrt in andere Währungen um und suchten vor allem imFranken einen "sicheren Hafen".
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einenEuro auf 0,86720 (0,87285) Britische Pfund , 115,47 (115,45)Japanische Yen und 1,2324 (1,2405) Franken festgelegt.Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit1.526,25 (1.527,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34.330,00(34.120,00 Euro.