Danach arbeiten auf den 37 deutschen Werften rund 15.800 Beschäftigte, ähnlich viele wie in den meisten Jahren seit 2013. „Der deutsche Schiffbau behauptet sich in den unruhigen Gewässern des Weltschiffbaus“, sagte Studienautor Thorsten Ludwig von der Agentur für Struktur- und Personalentwicklung.
Der Anteil der Leiharbeiter auf den Werften sei von einstmals 16,3 auf 12,0 Prozent zurückgegangen. 94 Prozent der ausgelernten Lehrlinge würden übernommen; nur 13 Prozent aller neu eingestellten Mitarbeiter erhielten zunächst einen befristeten Vertrag.
Der drohende Fachkräftemangel wirke sich insofern positiv auf die Beschäftigten aus. Kritisch sei anzumerken, dass die Werften offenbar weniger Mitarbeiter für Entwicklung und Konstruktion beschäftigen.