Damit hat sich das Stimmungsbarometer zum zweiten Mal in Folge aufgehellt. Im November lagen die Erwartungen bei 1,8 Punkten. Der Index liegt damit immer noch deutlich unter dem historischen Mittelwert von 26,8 Punkten.
Industrieproduktion und Auftragseingänge hätten sich erneut erfreulich entwickelt und den Aufschwung weiter gefestigt. Der Konsolidierungsbedarf der Staatsfinanzen in Europa und die Aussicht auf eine restriktivere Geldpolitik in China seien allerdings Risikofaktoren für den deutschen Außenhandel.
Die aktuelle konjunkturelle Lage für Deutschland wurde ebenfalls erneut besser eingeschätzt als im Vormonat: Der entsprechende Indikator stieg um 1,1 Punkte auf 82,6 Punkte.
„Nach dem kräftigen Anstieg im Vormonat stabilisieren sich die Erwartungen anscheinend“, sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. Neben der Exportaktivität werde auf eine Belebung der Binnennachfrage gesetzt, unterstützt durch die erfreuliche Arbeitsmarktentwicklung und die niedrigen Realzinsen.
Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone legten im Dezember ebenfalls zu: Sie stiegen um 1,7 Punkte gegenüber dem Vormonat und liegen nun bei 15,5 Punkten. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verschlechterte sich dagegen um 3,6 Punkte auf minus 4,6 Punkte.