Da sich die Erde dreht, darf die Belichtungszeit allerdings nicht beliebig lang sein. Sonst werden die Sternpunkte zu Strichen. Ohne ein spezielles Nachführgerät könne bei Weitwinkelaufnahmen höchstens 30 Sekunden belichtet werden, schreibt das Fachmagazin „Colorfoto“ (Ausgabe 05/2018). Den ISO-Wert sollten die Fotografierenden nicht zu hoch ansetzen, damit das Bildrauschen nicht die Sterne überdeckt.
Das Scharfstellen funktioniere am besten manuell am Monitor über den Live-View in der höchsten Vergrößerungsstufe. Scharf ist das Bild, wenn der angepeilte Lichtpunkt die geringste Ausbreitung hat. Zwingend notwendig sind bei der Sternenfotografie ein Stativ und ein erschütterungsfreier Auslöser.