Sie begann damals ihre Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten. „Ich weiß, wie wichtig Ausbildung ist, deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, den jungen Menschen die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen“, sagte die NRW-Schulministerin bei der Auszeichnung am Mittwoch.
Damit traf Gebauer auch den Punkt, der die Vertreter des Handwerks zu ihrer Entscheidung gebracht hat. Schule sei kein Selbstzweck, sondern solle junge Menschen auf Wirtschaft und Arbeit vorbereiten, sagte Andreas Ehlert, Präsident von Handwerk NRW. „Deshalb suchen Sie ja auch den engen Dialog mit der Wirtschaft. Mit dem Handwerk, aber auch mit den IHKn und den Unternehmerverbänden.“
Norbert Rieck, Obermeister der Schornsteinfeger-Innung, bilanzierte die ersten beiden Jahre Gebauers als Ministerin. Dass G9 bald der Vergangenheit angehöre und sie das Thema Inklusion beruhigt habe, nannte Rieck die Gesellenstücke der Ministerin. „Nun arbeiten Sie an Ihrem Meisterstück: die Agenda zur Stärkung der beruflichen Bildung.“