"Die Wupper - Amazonas im Bergischen Land" ist der Titel der 45-minütigen Dokumentation, eine Anspielung auf die Renaturierung des einst von der Industrie verseuchten Flusses. Tesches Film begleitet die Wupper ein Jahr lang auf fast 120 Kilometern - von der Quelle in Börlinghausen bis zu ihrer Mündung in den Rhein in Leverkusen.
Traumhafte Bilder hat Tesche auf dieser Reise eingefangen, das Leben der Tiere entlang des Flusses festgehalten - darunter Lachse, Waschbären, Schwarzstörche und eine Herde Wildschweine, die den Kameramann in die Flucht schlugen. Bis zum Grund des Flusses ist der Filmemacher, der zurzeit in Norwegen dreht, mit der Kamera abgetaucht - eine große Herausforderung. "Keiner weiß, wie der Fluss unter Wasser aussieht. Wir kennen die Wupper hier ja nur als Flachwasser", sagt der gebürtige Haaner, der seit mehr als 30 Jahren in Witzhelden lebt. Näher an der Quelle sei die Wupper hingegen bis zu zehn Meter tief, ein zerklüfteter Bergfluss. olf