Betroffen sind die "Aktuelle Stunde", "WDR aktuell" und "WDR extra". Das bestätigte WDR-Sprecherin Ingrid Schmitz dem "Kölner Stadt-Anzeiger" am Dienstag auf Anfrage.
"Im ehemaligen Filmhaus in Köln soll ab 2021 die aktuelle Berichterstattung im WDR zentral gebündelt werden, inhaltlich und crossmedial. Der Arbeitstitel dafür lautet “Haus der Aktualität„.", so Schmitz. Der WDR bestätigte zudem, dass auch eine Informations-Hörfunkwelle aus den Arkaden ins Filmhaus umziehen werde. Man könne noch nicht sagen, um welche Welle es sich handele, so Schmitz. Herzstück soll ein crossmedialer Newsroom sein, in dem die Journalisten tagesaktuell und medienübergreifend arbeiten: Fernsehen, Hörfunk und Internet.
In Düsseldorf bleiben die "Lokalzeit Düsseldorf", "Westblick", "Westpol" und die "hier und heute"-Redaktion. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind und was der Umzug kosten wird, kann nach Angaben des Senders zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Über die Ausgaben in Höhe von 130 Millionen Euro für die Sanierung des Filmhauses hinaus fielen zusätzlich nur die Umzugskosten an.