Düsseldorf. Magics-Trainer Robert Shepherd hat seine Sachen noch nicht alle gepackt. Zu viel ist in diesen Tagen zu erledigen für die nahe Zukunft des Düsseldorfer Basketball-Zweitligisten. Erst später geht es in seine Heimatstadt Chicago. "Im nächsten Monat vielleicht", sagt der US-Amerikaner knapp. Wer Shepherd kennt, der weiß, dass es kein Urlaub wird. Von Chicago aus sind die Wege vergleichsweise kürzer zu den Universitäts-Mannschaften. Von der Stadt an den Großen Seen aus ist der Kontakt leichter zu den alten Bekannten, von denen sich Shepherd Hinweise auf potenzielle neue Magics-Akteure erhofft. Denn davon will der Ex-Profi gleich einen ganzen Schwung mitbringen. "Es müssen jetzt aber nicht nur US-Amerikaner sein", sagt der Trainer, "die Nationalität interessiert mich nicht." Der Charakter vielmehr und das spielerische Potenzial. In Shepherds Stellenausschreibung dürfte ungefähr das stehen: Gesucht werden schnelle und sehr bewegliche Basketballer, die attraktiven Tempo-Basketball drauf haben und nicht nur für ein paar Monate treu sind.
Basketball/Magics: Shepherd wagt bei den Magics den Umbruch
Gieseck, Ukeagu und Bogojevic verlassen den Zweitligisten. Grier und Jackson kommen nicht zurück, dafür werden in der nächsten Saison viele neue Gesichter zu sehen sein.
24.05.2007
, 00:00 Uhr