So sei er angeblich in den Besitz anstößiger Videobilder gelangt, die die Angeschriebenen beim Gucken von Pornos und beim Masturbieren zeigen sollen. „Auf Knopfdruck kann ich dieses Video an alle Kontakte Ihrer E-Mail und Social Media weiterleiten“, droht er in einem Schreiben, das die Polizei am Montag veröffentlicht hat. Nur wer 500 Euro überweise, könne dem entgehen.
Gleich mehrere Männer hätten sich nach Erhalt des Schreibens in der vergangenen Woche an die Polizei gewandt. Die Adressaten seien willkürlich ausgewählt - ein Brief sei sogar an einen seit längerer Zeit Verstorbenen gegangen, so die Polizei. „Wir warnen vor dieser Masche und empfehlen dringend, nicht auf die Forderungen einzugehen“, sagte ein Polizeisprecher. Ob es die Hackerangriffe und das angebliche kompromittierende Material tatsächlich gebe, sei Gegenstand der Ermittlungen. dpa