Das sei ausschließlich auf den Rückgang des Kohleumschlags zurückzuführen. „Dieser Trend wird sich durch weitere Schließungen von älteren Kraftwerken im Zuge der Energiewende fortsetzen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Hafengesellschaft Duisport, Erich Staake, am Montag.
Der Containerumschlag lag mit 2,01 Millionen Standardcontainern auf Vorjahresniveau. Auf die Container entfallen rund 54 Prozent des Gesamtumschlags des nach eigenen Angaben weltweit größten Binnenhafens.
Wachstum erwartet die Hafengesellschaft vor allem im Chinageschäft. Inzwischen verkehrten mehr als 30 Züge pro Wochen zwischen Duisburg und verschiedenen Zielen in China. Durch die Zusammenarbeit mit Chongqing, der wichtigsten Logistikdrehscheibe in China, wolle man die Fahrzeit der Güterzüge von bislang 12 bis 13 Tagen weiter reduzieren. Das Chinageschäft und der E-Commerce seien künftig die wichtigsten Umsatztreiber für den Hafen, sagte Staake. „Darauf zielt unsere Investitionspolitik in Duisburg, entlang des Seidenstraßenkorridors und in China selbst ab.“