Andererseits hatte die Stadt zu Zeiten des Haushaltssicherungskonzeptes oftmals auch nicht die Möglichkeiten, den im Idealfall geringsten Eigenanteil von zehn Prozent selbst zu übernehmen. Von daher sind die zwei Vollzeitstellen für die Fördermittelakquise eine gute Investition.
Wer einen Blick in den letzten Fördermittelbericht aus dem Jahr 2021 wirft, sieht, wie vielfältig die Arbeit des Teams ist, das einzelne Fachbereiche und Institute, städtische Töchter und sonstige Organisationseinheiten berät, bei der Antragstellung gegebenenfalls unterstützt ebenso wie bei der Begleitung laufender Projekte.
Ob die in Krefeld seit zwei Jahren angelaufene Quartiersarbeit, die im Hardenbergviertel erste Früchte trägt und weiter ausgebaut werden soll, ob die verschiedenen Projekte zur Stabilisierung der Innenstadt, ob die Stärkung von Familien und ihren Kindern, die von sozialer Ausgrenzung und Armut bedroht sind – für all das ist Unterstützung von Land, Bund und EU notwendig. Und diese Chancen dürfen nicht verschenkt werden.