Die Männer waren zwischen Januar und Mai 2015 immer nachts in Tabakwarenläden, Kioske und Tankstellen im Rheinland und im Ruhrgebiet eingebrochen. Die Beute und der angerichtete Sachschaden beliefen sich auf fast 100 000 Euro. Der Chef der Bande erhielt mit fünf Jahren die höchste Strafe. „Er hat die Regie geführt“, sagte der Vorsitzende Richter. Alle Angeklagten hatten gestanden. Die Polizei war der Bande nach aufwendigen Ermittlungen auf die Spur gekommen.
Der Prozess mit mehreren Dolmetschern war Mitte April nach vier Monaten Dauer geplatzt, weil ein Schöffe erkrankt war. Im zweiten Anlauf dauerte das Verfahren nur noch wenige Wochen.