Das Programm für die Hildener Jazztage steht. Diese gute Nachricht haben Peter Baumgärtner, Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Jazzförderung Rhein-Ruhr, die die Hildener Jazztage als gemeinnützige GmbH veranstaltet, und Uwe Kuhlmann, Geschäftsleiter der Jazzförderung Rhein-Ruhr, verkündet. Zuletzt hatte die Veranstaltung am seidenen Faden gehangen, da die städtischen Fördermittel in Höhe von 15.000 Euro gestrichen wurden. Nun aber steht Hilden vom 28. Mai bis 1. Juni wieder ganz im Zeichen des Jazz. „In unruhigen Zeiten sind kulturelle Begegnungen umso wichtiger. Viele lieben es, Jazz zu hören und Jazz zu feiern“, sagt Baumgärtner.
Titelgebend für die 29. Ausgabe des in Kennerkreisen fest etablierten Festivals ist ein Jazzblues von Charlie Parker und Miles Davis. Peter Baumgärtner, künstlerischer Leiter der Hildener Jazztage und selbst Musiker, erklärt: „‘Now’s the Time‘ wurde auf der legendären Koko-Session im Dezember 1945 aufgenommen und avancierte schnell zu einer in der Bebopszene populären Jamsession-Nummer. Wir finden, der Titel ist ein passendes Leitmotiv für die diesjährige Ausgabe der Hildener Jazztage. Now‘s the Time – for Jazz!“ (Jetzt ist die Zeit – für Jazz“)
Jazzgrößen aus Deutschland, Polen und den USA
Baumgärtner ergänzt: „Musikliebhaber dürfen sich auf hochkarätige Konzerte mit internationalen Jazzgrößen freuen: Es ehrt uns, dass der WDR die fünf Konzerte in der Stadthalle Hilden am Freitag, 30. Mai, und Samstag, 31. Mai, mitschneidet. Auf der Bühne stehen unter anderem der Preisträger des diesjährigen WDR-Jazzpreises Simon Oslender mit seinem Trio oder das außergewöhnliche, mit drei Akkordeonisten besetzte polnische World Jazz Ensemble „Motion Trio“.
Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, 28. Mai, um 20 Uhr mit einem Konzert des Lisa Wulff Quartetts, traditionell im Kunstraum Gewerbepark-Süd. An fünf Tagen erwartet das Publikum insgesamt 13 Konzerte. Was sind weitere Höhepunkte aus Sicht Baumgärtners in diesem Jahr? Er hebt das Quintett um den New Yorker Ausnahmepianisten Dave Kikoski und den deutschen Saxofonisten Reiner Witzel hervor, das am Freitag, 30. Mai, um 19.30 Uhr in der Stadthalle Hilden spielt. Die Gebrüder Julian & Roman Wasserfuhr schreiben mit „Safe Place“ ein neues Kapitel ihres Schaffens. „Ihre Musik reicht von zarter Melancholie bis hin zu euphorischen Höhenflügen“ - zu hören am Samstag, 31. Mai, um 21 Uhr in der Stadthalle Hilden. Baumgärtner freut sich auch auf das „JugendJazzOrchester“ NRW, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert - und am Sonntag, 1. Juni, um 17.30 Uhr in Haus Horst, Horster Allee auftritt. Zu den Spielstätten zählen traditionell auch das QQTec an der Forststraße und die Blue Note Bar im Hotel am Stadtpark.
Neu ist, dass sich die Macher der Jazztage stärker an ein junges Publikum wenden und erstmals Schüler- und Studententickets anbieten. Kinder unter 14 Jahre zahlen keinen Eintritt.
In der Stadthalle galt bisher bei den Sitzplätzen, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Jetzt gibt es die Möglichkeit, Premium-Plätze in den ersten vier Reihen mit Sitzplatzreservierung zu kaufen. Der Festivalpass für alle 13 Konzerte kostet 85 Euro, den Festivalpass ohne das Eröffnungskonzert gibt es für 65 Euro. Es gibt auch wieder die Möglichkeit, wie in 2024, ein Förderticket für die Jazztage in Höhe von 150 Euro zu erwerben. Im Förderticket sind alle Konzerte der Jazztage 2025 enthalten, sowie zusätzlich drei frei wählbare Konzerte der Herbstsaison 2025 der Jazz-Reihe „Blue Monday“ in der Blue Note Bar im Hotel am Stadtpark (www.jazzmonday.de).
Infos unter hildener-jazztage.de