Denn damit wappnen sich zum Einen die Kulturstätten vor dem Vorwurf, dass sie ein Spartenprogramm für eine exklusive Minderheit anbieten. Und die Stadt kann dazu beitragen, das Profil ihrer Einrichtungen zu schärfen.
Umso ärgerlicher ist es, dass die Studie nur wenig aussagekräftig ist. Offenbar hat es an irgendeiner Stelle in der Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden, Stadt und Forschern gehakt. So wurde die Chance vertan, wirklich zu ermitteln, was das Publikum will - und auch über die Stadtgrenzen hinaus Gäste anzulocken. Denn anders als in anderen Städten ist Kultur in Langenfeld noch kein Luxus.