Da hilft das Argument wenig, dass die Schienenkonstruktion, mit der der Kiosk bei Wartungsarbeiten an der Brücke herausgezogen werden kann, die hohen Kosten verursacht hat. Das wussten die Planer im Rathaus doch vorher.
Einen Angstraum hat die Stadt in der Unterführung beseitigen wollen. Doch selbst Aktive des Frauenforums hielten damals ein so teures Projekt in der Unterführung für überflüssig. Sie schlugen vor, den Bereich einfach nur heller zu gestalten — mit Spiegelwänden und mehr Lichtquellen. Das hätte einige tausend Euro gekostet statt besagter 200 000 Euro Steuergelder.