Selbst doppelt und dreifach geimpfte Menschen seien verunsichert und zögen sich zunehmend zurück. Es stehe nicht mehr der Kunst- und Kulturgenuss in den Planungsüberlegungen an erster Stelle, sondern die Organisation im Vorfeld und während einer Veranstaltung, die Abwehr von Risiken und Gefahren und die Kommunikation, welche Sicherheitsmaßnahme alle ergriffen sind, so Brecht.
„Das alles ist die Bürde der überaus großen Verantwortung, der sich der Kulturkreis Hösel erneut ausgesetzt sieht. Die er aber annimmt und der er sich stellt. Im Interesse der Gesundheit und des Wohlergehens der Mitglieder und der Gäste“, so Brecht.
Die dringende Mahnung, die Kontakte zu reduzieren, bedeutet für den Kulturkreis, wieder in hybride oder vollständig virtuelle Veranstaltungsformate zu wechseln. Das heißt konkret: Livestreaming und Zooming. Dadurch entstehen neue Kosten bei geringeren Einnahmen. „Wir lassen uns durch die neue Coronawelle nicht unterkriegen und versuchen, so gut es eben geht, den Kontakt und das hochwertige Angebot aufrechtzuerhalten“, so Brecht. „,Kunst und Kultur fegt den Staub des Alltags von der Seele’, sagte schon Pablo Picasso.“
Der Kulturkreis brauche – wie alle anderen Akteure im Kulturbereich – dafür aber den Zuspruch und die moralische Unterstützung sowie die Unterstützung durch Inanspruchnahme und Buchung seiner Angebote. Welche Veranstaltungen es beim Kulturkreis noch gibt, steht auf der Homepage: