An diesem Wochenende hat die noch amtierende Verwaltungschefin die Fraktionsvorsitzenden über die tatsächliche Finanzsituation informiert. In dem Brief, der der WZ-Redaktion vorliegt, kündigt sie für den Haushaltsplan 2010 "dramatische Folgen" an. Bei der Gewerbesteuer werde der geplante Ansatz in diesem Jahr um "etwa 1,5 Millionen Euro" verfehlt.
Dass der Liquiditätskredit mehr beansprucht werden muss, führt sie zum Beispiel darauf zurück, dass in diesem Jahr nicht die Verkaufserlöse erzielt würden, wie zunächst angenommen wurde.
Den Fraktionsvorsitzenden rät die scheidende Bürgermeisterin, dass "nach der konstituierenden Ratssitzung die Haushaltssituation und die weitere Vorgehensweise umgehend beraten wird". Der neue Rat kommt am 27. Oktober zusammen.