Etwas Brisanz versuchte Kreis-Kämmerer Wilhelm Horster in die Debatte zu bringen. Er ging auf die Einwände einiger Kommunen ein, wies insbesondere die Kritik der Kämmerer aus Willich und Viersen zurück, die beim Entwurf von einem „Worst-Case-Szenarium“, ausgehend von den schlimmsten Kalkulationen, gesprochen hatten.
Er führte aus, dass sich etwa bei der Grundsicherung seine Prognosen nach dem ersten Quartal bestätigt hätten. Er wollte eine Zustimmung des Ausschusses zu seinen Prognosen erreichen. Dazu kam es nicht. „Mit diesen grundsätzlichen Fragen soll sich der Kreistag beschäftigen“, so Heinz Joebges (SPD).
Dezernent Ingo Schabrich kam auf das Bildungspaket der Bundesregierung zu sprechen, das auch im Kreis „ausgesprochen schleppend“ angenommen werde. So gebe es etwa 9900 Berechtigte, doch „in den vergangenen Wochen sind lediglich 370 Anträge eingegangen“. cc