Dülken: Schützen-Umzüge mit 28.000 Rosen

Die Mitglieder der Bruderschaft St. Cornelius haben sich vier Jahre auf ihr Fest gefreut. Am Wochenende war es soweit.

Dülken. Vier lange Jahre hatten sie warten müssen, bis wieder ein Schützenfest von der Sankt Corneliusschützenbruderschaft stattfinden konnte. Ein Rosenfest wurde es, denn die Kränzergemeinschaft hatte seit Februar rund 28.000 Rosen gedreht. Die Jugendverkehrsschule war zur "Rosengärtnerei" geworden.

Am Pfingstwochende war es soweit. Die Honschaft war festlich geschmückt. So wurde das Schützenfest 2008 ein wirkliches Heimatfest, ein Fest der Bruderschaften aus Dülken, Boisheim und von der Renneper Straße, das erst in den gestrigen Abendstunden mit dem traditionellen Klompenball zu Ende ging.

Brudermeister Michael Aach, der vor wenigen Wochen erst Dülkener Ortsbürgermeister geworden ist, war angetan vom Mittun der Bürgerschaft, vom Einsatz der Bruderschaft und von der Königsparade gestern, wie auch vom Festgottesdienst am Pfingstsonntag in der Sankt Corneliuspfarrkirche im Herzen von Dülken.

Es war ein herrliches Bild am Pfingstsonntag, als die Schützen von der Nette zum Stadtkern zogen. Das bunte Bild, die zackige Marschmusik, die prächtigen Uniformen und ein rundum zufriedener und strahlender König Rolf Wilhelm mit seiner Jutta mit seinen Ministern Wolfgang Bollemann mit Inge und Mario Snellen mit Andrea.

Als der MGV Liedertafel dem Königspaar am Samstagabend ein Ständchen brachte, denn der König ist aktives Mitglied im Chor, sang König Rolf mit und reihte sich in den Chor ein.

Beim Galaball am Sonntagabend gab es anlässlich des Muttertags rote Rosen für die Damen. Ein gutes Dutzend Kinder zog bei den Umzügen mit, denn von 500 Einwohnern an der Nette ist jeder vierte Einwohner in der Bruderschaft.

Franz-Josef Scharafin fungierte erstmals als Generalfeldmarschall, nachdem er zuvor schon viermal als General bei Schützenfesten im Einsatz war. Herrlich auch das Bühnenbild im Festzelt gegenüber der Jugendverkehrsschule, denn es war ein leicht umgearbeitetes Bühnenbild aus der vergangenen Session des Dülkener Orpheums.

Übrigens: Beim Galaball am Sonntag mit einem halben Dutzend Gastbruderschaften aus Dülken, Boisheim und der Renneper Straße sowie Ehrengästen zogen die Bruderschaften nicht nur mit Geschenken ins Zelt, sondern auch mit dem gekonnten Stechschritt.